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26. März 2018

Aggressiveres Verhalten durch Videospiele?

Eine deutsche Langzeitstudie fragt: Wie wirkt sich regelmäßiges Spielen von brutalen Games auf Erwachsene aus?

Aggression durch Games

Haben eure Eltern euch auch immer vor Gewalt in Videospielen gewarnt? Ziemlich sicher, denn die Diskussion darüber ist gefühlt schon so alt, wie die Branche selbst. Dass es Gewaltdarstellungen in Spielen gibt – und dass diese sicher nicht jedermanns Geschmack sind – das ist natürlich Fakt.  

Ballerspiele im Weißen Haus?

Nicht nur in Deutschland wird seit Jahren hitzig über “Killerspiele” debattiert. Gerade erst brachte Donald Trump das Thema mit Äußerungen zur Verbindung von Videospielen und jugendlichen Amokläufern in den USA wieder auf den Tisch. Und auf YouTube: Mit einem Zusammenschnitt besonders schlimmer Szenen aus Videospielen: “Violance in Video Games”.

Achtung: Wer zart besaitet ist, sollte sich das Video nicht ansehen. 

Das Video ist auf dem offiziellen Kanal “The White House” zu sehen und soll wohl zeigen, wie schlimm diese Killergames sind – kommentarlos und ohne Hinweise darauf, dass es sich um Spiele für Erwachsene handelt.

Machen Videospiele aggressiver?

Dass diese Videospiel-Szenen brutal sind, darüber lässt sich nicht streiten. Wohl aber über die Auswirkungen der Games: Fördern zweifellos brutale Spiele die Gewaltbereitschaft der Spieler im “realen” Leben und können sogar in Zusammenhang mit Amokläufen oder anderen Straftaten stehen?

Oder sorgen sie vielleicht sogar für einen Aggressionsabbau?  

Deutsche Langzeitstudie gibt Antworten

Eine aktuelle deutsche Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf beschäftigt sich mit eben diesen Fragen.

Nach der 16-wöchigen Studie kamen die Wissenschaftlter zu einem eindeutigen Ergebnis: Das Spielen gewalthaltiger Spiele führt nicht zu messbaren Änderungen im Alltagsverhalten der Spieler. Die Ergebnisse könnt ihr auch in Molecular Psychiatry nachlesen.

Tester spielten GTA V

Ein Teil der 77 Testpersonen spielte täglich “GTA V,” ein Spiel bei dem virtuell Straftaten begangen werden können. Eine andere Gruppe spielte täglich "Die Sims", eine eher gewaltfreie Lebenssimulation. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe und musste sich keinem Spiel widmen.

Erwachsene werden nicht aggressiver

Die 77 Probanden, darunter 38 Frauen, wurden mehrmals getestet. Die Messungen ergaben, dass die Spieler sich nach der Studie ähnlich wie zu Studienbeginn verhielten – egal ob und welches Game sie regelmäßig spielten.

Nur in drei der 208 durchgeführten Tests konnten die Forscher signifikante Veränderungen feststellen, die auf ein gewaltbereiteres Verhalten hindeuten könnten. Gewalthaltige Spiele haben also, laut Studie, keine schädlichen Auswirkungen auf gesunde Erwachsene.

Kritik an der Studie

Nun kann man kritisieren, dass die Probanden bisher Nicht-Spieler waren und dass sie auch keine signifikanten Verhaltensauffälligkeiten zeigten. Auch eine Auswirkung auf Kinder und Jugendliche lässt sich nicht untersuchen, da alle Testpersonen Erwachsene waren.

Dennoch bildet die Studie eine wichtige Grundlage und gibt hoffentlich Impulse, die Forschung hier voran zu treiben.  

Kurz gesagt

  • Eine deutsche Videospiel-Studie fragt: "Fördert das Spielen gewalthaltiger Videospiele Aggressivität?"
  • In einer Langzeitstudie spielten Testgruppen GTA V und Die Sims.
  • Bei den getesteten Erwachsenen konnten keine Änderungen hin zu einem gewaltbereiteren Verhalten festgestellt werden.

Die Studie lässt keine Rückschlüsse auf Jugendliche, Kinder oder Personen mit bereits gesteigertem Aggressionspotential zu.

Antonio

AntoniOS ist Apple Nerd und braucht zum Arbeiten ordentlich Input: Schüttest Du Red Bull rein, kommen feinste Reviews raus. Ganz einfach. 

Themen dieses Artikels

Games Spielekonsole Spiele
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