Du willst unseren News-Alarm?
Yeah, kriegst Du! Trage hier Deine E-Mailadresse ein.

Super, das hat funktioniert!

Wir haben Dir eine E-Mail an die angegebene Adresse geschickt. Schau gleich nach und folge den Anweisungen in der E-Mail.

×
01. Juli 2019

Huawei: Einigung scheint in Sicht

So ganz vom Haken ist Huawei noch nicht, aber US-Präsident Trump hat erste Zugeständnisse gemacht und das Embargo ist vorläufig außer Kraft.

Huawei: Trump erlaubt Handel

Bei Huawei wird man erleichtert gewesen sein, als US-Präsident Donald Trump während des G20-Gipfels in Osaka mit dem chinesischen Premier Xi Jinping sprach und im Anschluss sein ausgesprochenes Embargo revidierte. Das bedeutet, ab sofort dürfen US-Unternehmen wieder ganz offiziell Handel mit Huawei betreiben.

Knapp einen Monat stand Huawei auf der Sperrliste des Präsidenten, der die eigene Wirtschaft stärken möchte, diverse Vorbehalte gegen das chinesische Unternehmen äußerte und nicht unbedingt für diplomatisches Vorgehen bekannt ist. Warum Trump seine Meinung letztlich geändert hat, ist unklar. Es darf nach Herzenslust spekuliert werden.

Huawei: Letztes Wort ist nicht gesprochen

Nun darf Huawei sich zwar vorerst freuen, da man zum Beispiel wieder von ARM beliefert wird. Deren Chipdesign bildet die Basis für die Kirin-Prozessoren. Auch können Kunden nun davon ausgehen, dass es aktuelle Android-Updates geben wird – auch der Play Store dürfte vollständig nutzbar sein. Das ist die vorerst gute Nachricht.

Die Geschichte ist damit jedoch nicht vollständig erklärt, denn es regt sich Widerstand. Larry Kudlow – der Direktor des nationalen Wirtschaftsrats – erklärte, dass er nicht so ein Fan der Entscheidung von Trump sei und es definitiv keine komplette Begnadigung sei. Gegenüber Fox News Sunday (via Reuters) sprach er auch davon, dass es nicht das letzte Wort sein. 

US-Senator Lindsay Graham erklärte gegenüber NBC (via Reuters), dass man im Senat ebenfalls nicht glücklich über diese Entscheidung sei. Dabei bezog er sich auf zu viele Zugeständnisse, die Huawei gemacht würden. Spannend ist eine Aussage von Kudlow, der erklärte, dass Huawei nur auf Komponenten zurückgreifen könne, die weltweit verfügbar wären.

Huawei kann wieder produzieren

Was das genau heißt, ist erst einmal unklar. Es dürfte zumindest bedeuten, dass alle Teile, die Huawei für den Bau der Smartphones nutzt, eingekauft werden können. Ob die Entscheidung von Trump auf Dauer besteht? Sollte China und die USA sich auf ein Handelsabkommen verständigen, dürfte Huawei aus dem Schneider sein.

Klar ist aber auch, Trump hat mit seinem Embargo für einen nicht zu unterschätzenden Schaden bei Huawei gesorgt. Die Entwicklung von Notebooks liegt auf Eis, die Absatzzahlen der Smartphones brachen ein. Es scheint klar, dass das letzte Kapitel dieser Geschichte noch nicht geschrieben ist – ein Happy-End ist eine Option, aber definitiv nicht gesetzt.

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Ist bei Twitter zu finden und nebenbei Buchautor.

Themen dieses Artikels
Gunnar Social Huawei
Du willst alle aktuellen News per Mail? Dann trage dich in den NEWS-ALARM ein.

Mein Onlineservice

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zum Onlineservice
  

Bestellhotline

040 34 8585 100

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

Service-Hotline

040 34 8585 300

Mo - Fr08:00 - 22:00 Uhr
Sa - So09:00 - 17:30 Uhr

040 34 8585 305

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr
  

klarmobil.de auf facebook

facebook.com/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf twitter

  

klarmobil.de auf youtube

youtube.de/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf instagram

instagram.com/klarmobil.de