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15. Oktober 2018

Datenpanne: Google+ wird eingestellt

Seit gut drei Jahren konnten App-Entwickler auf private Nutzerdaten zugreifen. Jetzt macht das Netzwerk dicht.

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Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das dachten wohl auch die Google-Bosse, als sie beschlossen haben, das Soziale Netzwerk Google+ einzustellen.

Denn die Datenpanne, die im Zuge der Ankündigung vom Ende des Netzwerks bekannt wurde, hat es in sich. Über mehrere Jahre konnten App-Entwickler dort auf private Nutzerdaten zugreifen.

Das Gegenteil einer Erfolgsstory

Google was?”, werden sich nun sicher viele Fragen. Denn sonderlich erfolgreich war das Soziale Netzwerk ohnehin nicht.

Seit einigen Jahren dümpelte das einst als Facebook-Konkurrent gedachte Google+ nur noch als Randerscheinung vor sich hin. Da half es auch wenig, dass ein Google+-Konto für Youtube-Nutzer verpflichtend wurde.

Zwar zählte die Statistik mehr als 3 Milliarden (!) User weltweit, aktiv genutzt wurde Google+ jedoch nur kaum. 90 Prozent der Interaktionen in dem Sozialen Netzwerk dauerten weniger als fünf Sekunden.

Datenskandal bringt Fass zum Überlaufen

Dass Google+ keine große Zukunft mehr vor sich hatte, war somit ohnehin schon klar. Die Datenpanne tat ihr Übriges. Denn wie der Konzern bekannt gab, bestand bereits seit 2015 eine Sicherheitslücke im System.

Diese erlaubte App-Entwicklern Zugriff auf Namen, E-Mail-Adresse sowie weitere Informationen wie der Beschäftigung, dem Geschlecht und auch das Alter der Nutzer. Wer Google+ also beispielsweise auf seinem Smartphone installiert hatte, dem standen App-Entwickler sehr private Daten offen.

Google selbst spricht von bis zu 500.000 betroffenen Google+-Konten, bis zu 438 Apps haben auf die Schnittstelle mit der Sicherheitslücke zugegriffen.

Google hielt die Panne lange geheim

Mindestens genauso schlimm wie der Datenskandal an sich ist die Reaktion des Konzerns. Oder besser: die Nicht-Reaktion.

Denn Google wusste bereits seit März dieses Jahres von der Sicherheitslücke, hielt dies jedoch geheim. Ein Grund für diese Entscheidung: Angst vor erhöhter Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden.

Auch ein Imageschaden sollte so verhindert werden. Schließlich stand seinerzeit Facebook massiv in der Kritik, nachdem der Skandal rund um die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica bekannt wurde.

Wenigstens in Sachen Datenunsicherheit konnte Google+ somit mit dem großen Konkurrenten mithalten.

Die Einstellung der Verbraucherversion soll nach einer Übergangsphase Ende August des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Die Version für Unternehmen soll hingegen weitergeführt werden.

Diese wird vor allem für die interne Kommunikation genutzt. Doch auch für den Großteil der privaten Google+-Nutzer wird es wie gewohnt weitergehen – auf Facebook.

Kurz gesagt

  • Google+ wird Ende August des kommenden Jahres eingestellt.
  • Eine Sicherheitslücke ermöglichte es App-Entwicklern, auf private Daten der Nutzer zuzugreifen.
  • Bis zu 500.000 Konten sind von der Datenpanne betroffen.
Antonio

AntoniOS ist Apple Nerd und braucht zum Arbeiten ordentlich Input: Schüttest Du Red Bull rein, kommen feinste Reviews raus. Ganz einfach. 

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