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29. August 2014

Flappy Bird Entwickler erklärt sich und schließt die Rückkehr des Hits nicht mehr komplett aus

Ihr erinnert Euch sicher noch an den Spiele-Hit Flappy Bird. Entwickler Dong Nguyen zog das Spiel ziemlich überraschend aus den App Stores, weil er mit dem plötzlichen Erfolg nicht klar kam. Dazu gesellten sich schließlich auch Drohungen gegen ihn als Entwickler, da das Spiel so süchtig machend war, dass es tatsächlich Menschen gab, die ihr normales Leben für den fliegenden Vogel vernachlässigten. In einem Interview mit dem Rolling Stone Magazine erzählte Nguyen nun aus seinem Leben, dem plötzlichen Erfolg und was er künftig anders machen will – eine Rückkehr von Flappy Bird schließt er ebenfalls nicht mehr kategorisch aus. Nachdem Nguyen Flappy Bird aus den App Stores entfernt hat – das Spiel generierte nach der Ankündigung, dass bald Schluss sei, innerhalb von 22 Stunden 10 Millionen Downloads – wurde es ruhig um den 28 Jahre alten Programmierer, der bei seinen Eltern lebte. Die Medien suchten ihn natürlich, er selbst bevorzugte es, bei einem Freund unterzutauchen. Der aus armen Verhältnissen stammende Nguyen hatte durch Flappy Bird bereits sehr hohe Einnahmen generiert. Da das Spiel auch heute noch auf Millionen Smartphones installiert ist, sprudeln die Einnahmen auch weiter, wenn auch nicht mehr in gleichem Umfang wie zu seinen Hochzeiten.

Nguyen wollte seinerzeit ein einfaches Spiel gestalten, ein Spiel, das man jederzeit spielen kann. Einfache Bedienung und nur eine Hand wird zum Spielen benötigt, sodass man sich zum Beispiel auch im Bus noch festhalten kann, während man spielt. Das war die Idee hinter Flappy Bird. Nguyen selbst findet einfache Spiele wie Angry Birds zu überladen. Die Spielelemente in Flappy Bird beschränken sich auf den Vogel, die Röhren und die Münzen, die man einsammelt. Die Spielanleitung besteht aus einem Wort: „Tap“. Der hohe Schwierigkeitsgrad wurde bewusst gewählt. Einmal zum falschen Zeitpunkt auf das Display getippt, schon ist es vorbei. Ebenso schnell lässt sich aber auch die nächste Runde starten. Ein Konzept, dass erst nach einem halben Jahr aufging.

Flappy Bird war bereits seit Mai 2013 erhältlich, keiner schenkte dem Titel Beachtung, wie so oft bei den sogenannten Indie-Games. Erst gegen Jahresende nahm Flappy Bird richtig Fahrt auf. Es wurde zu einem Social Media Phänomen, plötzlich spielte praktisch jeder Flappy Bird. Und damit begannen dann auch die Probleme, die man eigentlich nicht erwartet, wenn etwas erfolgreich ist. Dong Nguyen war nicht mehr zufrieden, ihm gefiel nicht, wie das Spiel gespielt wurde, wie es zur Sucht wurde und wie sehr es einen festen Platz im Leben von Millionen von Spielern einnahm.

Und heute? Nguyen ist wieder zufrieden. Er überlegt, ob er sich eine eigene Wohnung kauft, und einen Mini Cooper. Bisher hat er sich von seinem Erfolg nur einen neuen Mac gegönnt – und seine Freunde zu Reiswein und Chicken Hot Pot eingeladen. Er arbeitet aktuell an drei neuen Spielen. Diese werden ebenfalls ein sehr simples Spielprinzip haben. Eine Rückkehr von Flappy Bird schließt Nguyen zudem nicht mehr völlig aus. Es wird keinen neuen Teil geben, sollte das Spiel aber wieder auf der Bildfläche erscheinen, dann mit einer prominenten Warnung: „Bitte macht eine Pause“.

Ob Flappy Bird nun zurückkehrt oder nicht, ist letztendlich egal. Der Hype, der um das Spiel generiert wurde, flacht ab, die zahlreichen Klone verschwinden so langsam wieder aus den Top-Charts der App Stores. Vergessen wird das Spiel aber wohl kaum jemand. Die bizarre Geschichte um ein ebenso bizarres Spiel wird im Bereich Mobile Gaming noch etliche Jahre erzählt werden.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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