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04. November 2019

Facebook, Instagram, Twitter: Und dann?

Facebook dominiert den Markt und macht es StartUps schwer, sich zu positionieren. Hier sind vier Herausforderer.

Vier Apps gegen Facebook

Im Grunde ist es ein Kreislauf: Wird der Markt von einer Innovation bereichert, dann gibt es verschiedenste Player, die auf den fahrenden Zug aufspringen und versuchen, die Konkurrenz vom eigenen Produkt zu überzeugen. Hat der Zug erst einmal Geschwindigkeit erreicht, wird es immer schwerer, noch ein Stück vom Kuchen zu erhaschen.

Schaut man sich Social Networks an, befinden wir uns im Bereich Lichtgeschwindigkeit und der gesamte Zug ist fest in der Hand von Facebook. Das ist für StartUps ein Problem, denn ein innovatives Produkt hat eine Halbwertzeit, die kaum in eine Skala zu pressen ist – zu dominant ist Facebook und hat wenig Probleme damit, die Muskeln anzuspannen.

Das hat Snapchat erfahren müssen, als ein Angebot zur Übernahme scheiterte. Facebook kopierte kurzerhand die Stories und baute sie im gesamten Imperium ein – mit Erfolg. Ohnehin ist das Unternehmen sehr umtriebig, wenn es um das Verhalten der Nutzer geht und schaffte es für eine kurze Zeit, die Konkurrenz per App intensiv zu beleuchten.

Kampf gegen Facebook 

Was soll Facebook sonst auch machen? Niko Bonatsos von General Catalyst sagte gegenüber theinformation.com, dass das neue Facebook kein altes Facebook sein könne. Man könne nicht auf Dauer mit einem Produkt erfolgreich sein, dass sich wie ein Social Network anfühle. Ein Ausweg sei es, weiterhin zu kopieren, um neue Nutzer zu akquirieren.

Und hier beißt sich die Katze ein bisschen in den eigenen Schwanz. Denn welcher Entwickler hat Lust, ein Projekt in die Welt zu setzen, das ohnehin dann von Facebook kopiert wird? Die Macht ist zu groß und das sieht man auch in den Investitionen in neue Unternehmen. Seit 2013 sind diese im US-Markt um 44 Prozent geschrumpft.

Aber es gibt sie trotzdem, die mutigen Unternehmer, die mit ihren Ideen in den Vordergrund drängen, aber auch um die Gefahr wissen. Denn theinformation.com stellte unlängst vier solcher StartUps vor, die beim LogIn die Infrastruktur von Snapchat und eben nicht Facebook nutzen. So können sie zumindest eine Zeit unter dem Radar des Giganten fliegen.

Wir wollen Euch diese vier StartUps vorstellen, die dafür sorgen werden, dass Facebook bald neue Funktionen bekommt. Aber Spaß beiseite, es sind spannende Sachen dabei und aktuell können Unternehmen hier zwar noch nicht wirklich gewinnbringende Investitionen tätigen, wenn es um Reichweite oder Branding geht. Es lohnt sich jedoch, sie im Hinterkopf zu haben.

TTYL: Für Freunde und Familie

Alex und Austin Ma haben bisher zwei Millionen US-Dollar eingesammelt und bieten einer jungen Zielgruppe, die das Telefonieren eher als unsexy betrachtet, eine interessante Funktion an.

ttyl möchte sich als Social Network etablieren

Solltet ihr zum Beispiel ein Headset nutzen, bekommt ihr eine Nachricht, sobald sich Freunde ebenfalls in der App befinden. Anschließend kann ein Audio-Call mit auch mehreren Personen gestartet werden.

Alex Ma erklärt dazu: "Ich hatte irgendwie das Gefühl, den Kontakt zu Freunden zu verlieren – auch wenn wir regelmäßig getextet haben. Schaut Euch das auf der Website mal an!

Squad: Blick auf das Smartphone

Die beiden Gründer/innen Esther Crawford und Ethan Sutin gehen einen ähnlichen, wenn auch unterschiedlichen Weg und haben inzwischen fünf Millionen US-Dollar gesammelt.

In dieser App (iOS/ Android) geht es darum, Inhalte während eines Video-Chats teilen zu können. Ihr habt ein lustiges Video? Das könnt ihr per Share-Funktion während eines Calls teilen und zusammen ansehen.

Squad möchte ein Stück vom Kuchen abhaben.

Ein neues Online-Date? Fragt die beste Freundin in Echtzeit, ob ihr antworten sollt. Die Idee kam Esther Crawford, als die 13-jährige Tochter meinte, dass sie während eines Anrufs nicht sehen konnte, was bei der Freundin auf dem Display passiert.

Werbung soll es übrigens in der App nicht geben. Es geht eher um kleinere Produkte, für die man gerne Geld ausgeben möchte.

YOLO: Von Facebook kopiert

Gregoire Henrion und Clement Raffenoux zeigen sich für YOLO (iOS/ Android) verantwortlich und können sich über 2,5 Millionen gesammelte US-Dollar freuen. Hier wird auch deutlich, was passieren kann, wenn man eine gute Idee hat.

Kann YOLO in Konkurrenz zu Facebook treten?

Vor Monaten baute man die anonymen Frage-Buttons, die auf Snapchat liefen. Was machte Facebook? Man implementierte die Q&A-Sticker und schob sie auf Instagram. Zeit also für die nächste Runde und hier soll es um anonyme Gruppen gehen, in denen man seine Interessen austauschen kann – unabhängig von Snapchat, aber mit den Avataren.

Ein unabhängiges Unternehmen soll mit AI-Einsatz indes dafür sorgen, Hate-Speech auszusortieren. "Die Herausforderung ist es, trotz der anonymen Gruppen für eine gute Atmosphäre zu sorgen", so Henrion.

Cocoon: Aktiv, durch nicht aktiv

Ein bisschen kryptisch geht es bei Cocoon zu, wo die beiden ehemaligen Facebook-Mitarbeiter Sachin Monga und Alex Cornell es mit einer Art Entschleunigung schaffen wollen, die App zu promoten.

Es geht um eine App, in der Menschen nur mit den engsten Vertrauten kommunizieren und die damit einen extremen Gegensatz zu zum Beispiel Twitter fährt.

Monga meinte gegenüber theinformation.com, dass es in etwa wie bei dem Spiel Neko Atsume läuft, in dem Spieler nur Fortschritte erzielen können, wenn sie nicht aktiv spielen. Drei Millionen US-Dollar sind eingesammelt und wir sind gespannt, wie sich Cocoon letztlich entwickeln wird.

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Ist bei Twitter zu finden und nebenbei Buchautor.

Themen dieses Artikels
Gunnar Social
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