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12. Dezember 2014

Cortana in Deutschland

Caschy Cortana

Cortana, so nennt Microsoft seine digitale Sprachassistentin im mobile Betriebssystem Windows Phone. Lange Zeit war die Nutzung von Cortana nur möglich, wenn man das System auf Englisch umstellte. Deutsche Nutzer wurden von Microsoft vertröstet, jetzt ist es aber so weit und man kann die gute Dame auch hierzulande aus einem Windows Phone quasseln lassen.

Diese zeigt sich auch äußerst kooperativ, über das Notizbuch kann der Nutzer nämlich selbst bestimmen, welche Daten für Cortana ausgewertet werden sollen. Microsoft versucht so, dem Sprachassistenten ein wenig Leben einzuhauchen, damit dieser nicht nur rein technisch zu bestimmten Zeitpunkten bestimmte Daten ausspuckt, sondern kontext-sensitiv reagiert.

Wer auf seinem Windows Phone die Windows Phone Developer-Preview nutzt, kann Cortana ab sofort auch in deutscher Sprache aktivieren. Man merkt der Dame allerdings auch an, dass sie sich noch in der Alpha-Version befindet, sie kann auf Deutsch noch nicht alle Aktionen so durchführen, wie es ihr englisches Pendant vormacht. Microsoft hat Cortana auch deshalb in diesem frühen Stadium an Entwickler und interessierte Ausprobierer verteilt, um das Feedback direkt in die Entwicklung einfließen zu lassen. So soll sichergestellt werden, dass beim Endnutzer keine Version landet, die nicht so funktioniert, wie sie soll.

Was bereits funktioniert, sind die typischen Anfragen über das Wetter, etwas im Internet suchen oder Erinnerungen erstellen. Einen kleinen Praxistest gibt es in unter eigebundenen Video zu sehen.

Die jetzt vorhandene Alpha-Version von Cortana beinhaltet fünf Key-Features:

  • Das Notizbuch: Das Cortana Notizbuch ist die Steuerzentrale für Cortanas Wissen. Hier kann man seine Interessen festhalten, verschiedene Orte, wie zum Beispiel das ZuHause und den Arbeitsplatz hinterlegen oder auch Kontakten eine höhere Priorität zuweisen, damit diese auch bei eingestellten Ruhezeiten anrufen können. Im Notizbuch kann man jederzeit alle Informationen ändern, sodass man eine sehr gute Kontrolle über Cortana hat.
  • Telefon- und Termin-Organisation: Cortana kann nicht nur Anrufe auf Zuruf starten, sondern auch SMS verfassen und das E-Mails durchsuchen. Cortana kann auch Kalendereinträge erstellen oder ändern. Der Clou hierbei: Überschneiden sich Termine nach einer Änderung, teilt Cortana das mit und hilft auch dabei eine Lösung zu finden.
  • Individuelle Nachrichtenquelle: Cortana setzt logischerweise auf Microsofts Suchmaschine Bing. Fragt man Cortana etwas, wird in den meisten Fällen zwar Bing bemüht, manche Informationen haben aber auch eine direkte Schnittstelle, so zum Beispiel Verkehrs- und Wetter-Informationen. Direkten Zugriff gibt es auch diverse Nachrichten und Entwicklungen der Finanzmärkte. Interessante Orte in der Umgebung kann Cortana auch vorschlagen.
  • Tagesplanung in Echtzeit: Cortana gleicht Termine mit anderen Informationen ab, um den Nutzer pünktlich auf einen Termin hinzuweisen. Dabei wird neben dem aktuellen Standort auch die aktuelle Verkehrslage berücksichtig, sprich Cortana wird bei Verkehrsverzögerungen früher zur Wahrnehmung des Termins auffordern.
  • Intelligente Erinnerungen: Cortana soll eine Hilfe sein. Eine Hilfe ist es aber nicht, wenn der persönliche Assistent einen abends im Bett an den Kauf von Milch im Supermarkt erinnert. Cortana kann Orte mit Aufgaben verknüpfen und den Nutzer so zum Beispiel in der Nähe eines Supermarkts auf seine zu machenden Erledigungen hinweisen. Ähnlich funktioniert dies mit personenbezogenen Erinnerungen. Telefoniert man am Geburtstag der Tante mit dieser, erinnert Cortana einen daran, dass man vielleicht auch gratulieren sollte.

Der Weg, den Microsoft mit Cortana einschlägt ist schon ein sehr guter. Die Nutzung von Cortana wirkt nicht mehr ganz so „man muss mit einem Computer reden“, sondern man kann die Nutzung in den täglichen Umgang mit dem Smartphone einfließen lassen. Wer ein Windows Phone 8.1-Gerät zur Verfügung hat, sollte sich vielleicht einmal mit dem Thema Developer-preview beschäftigen. Der Aufwand ist relativ gering, dafür erhält man immer die neueste Version von Windows Phone und kann eben nun auch schon vorab Cortana nutzen.

Insgesamt wird es spannend bleiben, wie sich die verschiedenen Sprachassistenten weiterentwickeln. Während Google einen ähnlichen Weg wie Microsoft geht, hat Apples Siri funktional das Nachsehen.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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