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27. September 2019

Caschy testet neue Gaming-Highlights

Apple Arcade und Google Play Pass: Wir zeigen euch die neuen Spielangebote von Google und Apple.

Titelbild Apple Arcade vs. Google Play Pass

Es brechen spannende Zeiten für Smartphone-Nutzer an, die sich auch gerne mal einem Spielchen hingeben. Spiele auf Smartphones sind die Geldbringer in den App Stores, wenig verwunderlich, wenn man sich In-App-Käufe oder Abo-Preise mancher Titel anschaut.

Die Alternative sind werbefinanzierte Apps, die den Nutzer mal mehr oder weniger aufdringlich dazu verführen sollen, die Werbung auch anzuklicken.

Apple Logo mit Arcade

App Store und Apple Arcade im Vergleich

Aus kreativen Zwischendurch-Games, wie man sie zum Start der App Stores vor gut 10 Jahren kannte und liebte, sind Werbe- oder Abo-Schleudern geworden, die Spiele selbst zeigen sich dabei oftmals wenig kreativ. Warum auch, wenn es doch funktioniert.

Das wird sich aber ändern, denn Apple hat mit Apple Arcade einen Flatrate-Pass für Games auf den Markt gebracht, Google bietet mit dem Google Play Pass in sehr ähnliches, aber doch anderes Angebot, vorerst dazu auch nur in den USA.

Beide Angebote werben sowohl mit dem Fehlen von Werbung als auch der Abstinenz von In-App-Käufen. Runterladen und spielen, zum monatlichen Festpreis.

Apple Arcade kostet 4,99 Euro im Monat, Google Play Pass ebenso, bei jenem gibt es aber ein Einführungsangebot, das den Preis im ersten Jahr auf 2 Dollar pro Monat drückt.

Zum Vergleich, das sind Preise wie man sie bei manchen Games für einen "kleinen" In-App-Kauf bezahlt, der einem dann nicht mal so viel weiter hilft. Hier bekommt man für 5 Euro im Monat nun Zugriff auf zahlreiche Spiele, die man nach Herzenslust verwenden kann, ohne weitere Zusatzkosten.

Apple Arcade vs. Google Play Pass

Und da kommen wir auch schon zum großen Unterschied zwischen Apple Arcade und Google Play Pass. Apple Arcade ist rein auf Spiele ausgelegt. Zum Start gibt es bereits mehr als 100 Titel, weitere sollen natürlich regelmäßig hinzukommen.

Schaut man sich die ersten verfügbaren Games an, fällt eines schnell auf: Sie wurden speziell für Apple Arcade gemacht. Man merkt den Games an, dass sie nicht einfach zusammengewürfelt wurden, sondern wohl überlegt in Apple Arcade gelandet sind.

Da haben Casual Games eine Story-Line und selbst simple Spielmechaniken bringen neue Spielerlebnisse hervor. Vom kurzen 5-Minuten-Casual-Game wie Frogger in Toytown oder What The Golf bis zu Blockbustern wie Oceanhorn 2 oder Sonic Racing ist alles dabei, schon die Auswahl zum Start deckt quasi alle Genres ab.

Im Gegensatz dazu geht Google mit seinem Play Pass einen anderen Weg. Einen, den man eventuell von Amazon Undergorund früher kennt. Man nehme bekannte Apps und Spiele, entferne Werbung und In-App-Käufe und bietet diese eben zum Flatrate-Preis an.

Da findet man bei Google dann auch so Kracher wie Monument Valley, aber eben auch Apps, die können manchmal ja auch ganz schön das Portemonnaie belasten. 350 Titel kann Google so direkt zum Start vorweisen - weitere solle auch hier monatlich folgen.

google play pass

Das Problem an dieser unterschiedlichen Herangehensweise:

Während die Spiele bei Apple genau auf das Geschäftsmodell ausgelegt sind, sind sie das bei Google nicht. Manches Spiel braucht Timer oder Zusatzwährungen, um überhaupt korrekt zu funktionieren. Stichwort Spielzeit.

Und genau jene Spielzeit dürfte auch das Ziel der Entwickler sein, die an solchen Angeboten etwas verdienen möchten. Denn abgerechnet wird nach Zeit. Je mehr Zeit ein Nutzer mit einem Spiel verbringt, desto höher sind die Einnahmen.

So heißt es zumindest in Branchenkreisen, Details zur Abrechnung nennen weder Google noch Apple. Nun ist es so, dass sich Entwickler eine goldene Nase mit In-App-Käufen oder Abos verdienen können, wenn ein Game gut ankommt.

So viel kann bei Apple Arcade oder Google Play Pass gar nicht entstehen, da der Grundpreis der Flatrate einfach schon sehr niedrig angesetzt ist.

Auf der anderen Seite wird ein niedriger Flatrate-Preis aber vermutlich auch dafür sorgen, dass Nutzer zu Games greifen, die vorher für gar keinen Umsatz gesorgt haben, weil sie eben nicht so auf In-App-Käufe und dergleichen stehen.

Eine spannende Zeit, vor der vor allem erst einmal die Nutzer profitieren

Spannend wird es aber auch deshalb, weil diese Flatrate-Abo-Modelle eher mehr als weniger werden. Was dann aus den normalen Abteilungen in den App Stores langfristig wird, muss man sehen, gut möglich, dass Apple Arcade und Google Play Pass den Anfang vom Ende der individuell gekauften Software einläuten, das Potenzial haben beide. Aber da werden noch ein paar Jahre vergehen.

pinball wizard

Apple Arcade kann man bereits in Deutschland nutzen. Nicht nur auf iPhone und iPad, sondern auch am Apple TV.

iOS 13, Voraussetzung für die Nutzung von Apple Arcade, brachte auch die Unterstützung für Wireless Controller von Microsoft oder Sony, sodass man die Games auch mit einem ordentlichen Controller bedienen kann. Gerade am Apple TV mit Oceanhorn 2 ist das eine tolle Sache.

Verfügbarkeit und Preise

Ausprobieren kann man Apple Arcade im ersten Monat kostenlos, danach werden 4,99 Euro pro Monat fällig. Wann Google Play Pass auch in Deutschland verfügbar sein wird, steht noch nicht fest. Man kann aber davon ausgehen, dass Google hier aufs Gaspedal drückt, die Konkurrenz ist ja einen Schritt voraus.

Solche Angebote werden auch erst einmal keine Core-Gamer abholen, sondern sie richten sich bewusst an die Nutzer, die ein wenig abwechslungsreiche Zerstreuung suchen, ohne dabei gleich ein Vermögen auszugeben.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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