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16. Dezember 2015

Caschy stellt vor: Musikstreaming-Anbieter im Vergleich

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Für Musikfans ist die aufsteigende Popularität von Streamingdiensten ein wahrer Segen. Zu einem Flatrate-Preis so viel Musik hören wie man möchte und das auch noch auf allen Geräten, die einem so zur Verfügung stehen. Anbieter von Musikstreaming gibt es einige, einige gibt es auch schon nicht mehr, ein sehr dynamischer Markt, der sich aktuell entwickelt. Der Kunde profitiert von dieser Dynamik, sorgt sie doch dafür, dass sich die Dienste immer wieder Neues einfallen lassen, um den Nutzer bei ihnen zu halten.

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Angebote nur im Detail, alle Dienste haben einen riesigen Musikkatalog, auf den die Nutzer zugreifen können. Alles findet man bei keinem Streamingsdienst, gerade wenn der Musikgeschmack etwas exotischer ist, kann es vorkommen, dass man seinen Lieblingskünstler nicht unbedingt findet. Aber das kann man im Vorfeld herausfinden, jeder Dienst bietet einen kostenlosen oder sehr stark preisreduzierten Probezeitraum an.

Die vier in Deutschland bekanntesten Streaminganbieter sind Spotify, Apple Music, Google Play Musik und Deezer. Apple Music stellt dabei den jüngsten Streamingdienst dar, kommt auch mit der eingeschränktesten Verfügbarkeit, was die Plattformen angeht, dafür mit guter Integration auf Apple-eigenen Geräten.

Spotify bietet als Streaming-Urgestein die meisten Apps, selbst Clients für Symbian, Linux oder Palm gibt es zum Download. Google Play Musik bietet zwar mobile Apps für Android und iOS, allerdings keinen Desktop-Client, hier muss der Nutzer im Browser agieren. Deezer ist neben Spotify der einzige reine Streamingdienst und bietet neben Musik on Demand auch personalisierte Radiostationen - machen die anderen Anbieter aber auch.

9,99 Euro, das ist der Normalpreis aller genannten Streamingdienste pro Monat. Über den Preis seinen Favoriten auszumachen, fällt demnach schon einmal weg. Bei allen Anbietern erkauft man sich mit einem Premium-Abo zudem die Möglichkeit, Musik auch offline auf Geräten zu speichern, praktisch, falls man unterwegs ist und nicht über das mobile Datennetz streamen möchte. Auch der Umfang des Angebots ist bei allen in etwa gleich, rund 35 Millionen Titel gibt es bei den Diensten jeweils.

Spotify ist der Platzhirsch am Markt

Spotify bietet neben der Musik auch zahlreiche zusätzliche Inhalte in Form von Radiostationen und auch Podcasts. Dazu gesellen sich spezielle Bereiche der Apps, die sich dem Workout widmen und die Musik auf das Training anpassen. So etwas sucht man bei den anderen Anbietern noch vergebens, für Sportler mit musikalischer Motivation eine sehr gute Lösung. Das Erstellen von eigenen Playlisten oder das Abspeichern ganzer Alben gestaltet sich sehr einfach, die Verwaltung der eigenen Musiksammlung ebenso. Wer lieber neue Musik entdecken möchte, kann auf eine der personalisierten Radiostationen zugreifen oder sich vom individuell erstellten Mix der Woche berieseln lassen.

Deezer als Karaoke-Maschine

Deezer bietet personalisierte Playlists auf zwei Wegen. Die Flow-Funktion sorgt für einen persönlichen Radiosender anhand der bisher gehörten Musik - ideal um neue Musik zu entdecken. Und dann gibt es noch die Playlists der Deezer Editors, die im Idealfall ebenfalls noch unbekannte Musik auf die Ohren der Nutzer bringt. Wer gerne einmal bei einem Lied mitträllert, kann sich über Deezer auch die Songtexte zu den einzelnen Titeln anzeigen lassen. Kann auch auf einer Karaoke-Party ganz praktisch sein.

Google Play Musik punktet mit Upload eigener Musik

Google Play Musik unterstützt die wenigsten Plattformen, könnte aber gerade für Android-Nutzer sehr interessant sein, da sehr gut in das System integriert. Google Play Musik bietet ebenfalls personalisierte Inhalte, die das Entdecken neuer Musik vereinfachen sollen. Außerdem kann man bis zu 50.000 Titel aus dem eigenen Besitz hochladen und ebenfalls über Google Play Musik abspielen. Das ist vor allem dann interessant, wenn nicht alle Lieblingskünstler direkt angeboten werden.

Apple Music als Nesthäkchen mit echten Radiofunktionen

Apple Music ist ähnlich eingeschränkt wie Google Play Musik, was die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen angeht. Unterstützt wird iTunes (Mac / Windows), iOS (direkt in die Musik-App integriert) und Android, dort gibt es bisher allerdings nur die Beta-Version. Apple Music ist noch nicht so lange verfügbar, bietet neben zahlreichen Playlisten und personalisierten Zusammenstellungen mit Beats 1 auch einen echten Radiosender, der speziell für Apple Music kreiert wurde. Dank der Integration in das System ist Apple Music für Nutzer, die sich Hardware-technisch eher bei Apple aufhalten, eine sehr gute Lösung.

Neben dem normalen Einzelangebot für 9,99 Euro pro Monat, bieten die Dienste auch sogenannte Familien-Abos an. Bei Deezer gibt es dieses Modell aktuell nur in Frankreich, andere Länder sollen aber bald folgen. Das teuerste Familienangebot hat Spotify. Hier zahlt der erste Nutzer 9,99 Euro pro Monat, für jeden weiteren werden dann nur noch 5 Euro fällig. Es sind insgesamt 5 Personen möglich, sprich es kostet dann maximal 29,99 Euro pro Monat.

Apple Music und Google Play Music haben das gleiche Familienmodell. Statt 9,99 Euro pro Monat zahlt man dann 14,99 Euro pro Monat und kann bis zu 5 weitere Familienmitglieder einladen, die dann den Dienst quasi kostenlos nutzen können. Für Haushalte mit mehr als zwei Personen eine sehr angenehme Sache.

Letztendlich kann man aktuell wirklich ausprobieren, welcher Dienst einem persönlich am besten gefällt. Die technischen Unterschiede sind nicht so gravierend, dass sich ein klarer Favorit herauskristallisieren würde, der die anderen in die Tasche steckt. Anders sieht es aus, falls man mehrere Personen mit Streaming versorgen möchte. Hier haben Google und Apple das beste Angebot, wobei man davon ausgehen kann, dass die anderen Dienste preisliche Anpassungen in diese Richtung vornehmen werden. Wer den größtmöglichen Funktionsumfang und die meisten Extras möchte, kommt an Spotify noch nicht vorbei, für den reinen Musikkonsum eignen sich aber auch die anderen Anbieter.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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