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10. Juni 2015

Caschy stellt vor: Apple Music

Apple Music Teaser

Auf der Keynote zur diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC von Apple zeigte Apple vor allem für Entwickler interessante Dinge, auch die übliche Vorschau auf neue Versionen der Betriebssysteme OS X, iOS und watchOS gab es. Für den Nutzer erst einmal weniger spannend, der muss schließlich noch bis Herbst warten, um die gezeigten Neuerungen auch nutzen zu können. Spannender ist da schon Apple Music, Apples Großangriff auf die anderen Musikstreaming-Anbieter.

Apple will es - wie in so vielen Bereichen - auch beim Thema Musikstreaming besser machen als die anderen. Dazu hat man sich dafür entschieden, nicht nur reines Streaming anzubieten, sondern den Nutzern auch einfache Möglichkeiten an die Hand zu geben, um neue Musik zu entdecken und den Künstlern vermeintlich ein Stück näher zu sein.

Apple Music wird in die Bereiche New, Radio und Connect aufgeteilt sein.

New hebt dabei Künstler hervor, die neue Musik am Start haben und in den Charts erscheinen. Hier gibt es aber nicht nur Musik, sondern auch Videos, die betrachtet werden können. In welchem Umfang Videos allerdings zur Verfügung stehen werden, ist bisher noch nicht bekannt.

Apple Music Connect bildet die Schnittstelle zwischen Künstlern und Fans. Gab es von Apple schon einmal vor ein paar Jahren, damals als Ping genannter Dienst, dieser wurde jedoch mangels Erfolg wieder eingestellt. Connect bietet Künstlern die Möglichkeit, den Fans besondere Dinge zur Verfügung zu stellen, wie zum Beispiel Songtexte oder auch Backstage-Fotos von Auftritten. Fans können diese Beiträge kommentieren, liken und natürlich mit anderen teilen.

Apple Music Radio schickt sich an, das normale Radio abzulösen. Zum Start gibt es den Sender Beats 1, der rund um die Uhr von bekannten Radio DJs kuratierte Musik bereitstellt. Hier wird es auch Interviews und Gastmoderatoren geben, eben so, wie man es aus dem Radio eigentlich kennt. Das Radio-Feature ist zudem kostenlos, ein Apple Music-Abo bringt in diesem Bereich lediglich den Vorteil, dass man Songs auch skippen kann.

Apple bietet mit Apple Music mehr als 30 Millionen Titel an, die man als Abo-Kunde streamen kann. Abo-Kunde kann man übrigens nicht nur als Apple-Nutzer werden. Denn Apple Music wird auch in iTunes integriert, ist somit mit einem Windows-PC nutzbar, aber sogar eine Android-App kündigte Apple an. Diese erscheint jedoch erst ein paar Monate nach dem offiziellen Start von Apple Music, der am 30. Juni stattfindet. Dennoch ein klarer Fingerzeig, dass Apple im Musikgeschäft weiterhin die größte Nummer bleiben will.

Spannend ist auch die Preisstruktur von Apple Music. Die Nutzung für eine Apple ID schlägt mit 9,99 Dollar zu Buche, also einem Preis, der auch von anderen Anbietern verlangt wird und teilweise sogar unterboten wird. Sobald aber mehr Nutzer im Spiel sind, wird es bei Apple richtig günstig. Denn auch hier kommt wieder Family Sharing, das wir bereits von Apps kennen, zum Tragen. 14,99 Dollar pro Monat und man kann Apple Music mit sechs verschiedenen Accounts nutzen. Das wiederum bietet bisher kein andere Streaming-Anbieter und wird sicher einen Teil zum Erfolg von Apple Music beitragen.

Ebenfalls ein Feature, das in dieser Form nur bei Apple vorhanden ist: der Abgleich mit eigener Musik. Besitzt man Musik, wird diese via Cloud zur Verfügung gestellt. Dies geschieht nicht durch den Upload der eigenen Musik, sondern es wird einfach ermittelt, um welche Lieder es sich handelt und diese dann von Apple in der Cloud bereitgestellt. Bisher war dieses Feature als iTunes Match bekannt und kostete noch einmal extra.

Apple liefert mit Apple Music keine Revolution auf dem Musikstreaming-Markt, kommt dafür aber mit einem umfangreichen Gesamtpaket, das auch preislich durchaus attraktiv ist. Wie überzeugt Apple von seinem Produkt ist, sieht man auch an der dreimonatigen Testphase, die für alle Nutzer kostenlos ist. Danach wird sich dann zeigen, ob Apple die Nutzer von dem Angebot tatsächlich überzeugen kann.

mic Text zu Apple Music.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels

Apple Streaming
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