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05. Juni 2014

Apples iOS 8 mit vielen Neuerungen

Apple hält derzeit in San Francisco seine Entwicklerkonferenz WWDC ab. Hier gibt das kalifornische Unternehmen meist einen Ausblick auf das, was im Laufe des Jahres an Neuheiten kommen wird. Da es sich um eine Entwicklerkonferenz handelt, verwundert es wenig, dass Apple keine neue Gerätschaften gezeigt hat. Der Ausblick auf iOS 8 ist dennoch interessant und viele iPhone oder iPad Nutzer können sich darauf freuen, ab Herbst eine neue Version des mobilen Betriebssystems mit neuen Funktionen zu erhalten. Die erste Beta-Version von iOS 8 kann bereits von Entwicklern genutzt werden. Sollte man auch nur dann machen, wenn man auf das Gerät eine Weile verzichten kann, die Beta läuft noch alles andere als rund. Aber was gibt es eigentlich neues? Einiges und bis Herbst werden noch weitere Punkte folgen, die momentan noch nicht aktiv sind.

iOS 8 wird sich viel offener zeigen als bisherige Versionen. Es wird endlich die Möglichkeit geben, alternative Tastaturen zu nutzen. Unter Android seit jeher eine Selbstverständlichkeit, iOS-Nutzer mussten bisher immer auf die Tastatur von Apple zurückgreifen. Aber auch die eigene Tastatur verbessert Apple. So gibt es in iOS 8 Wortvorschläge, die auf den Zusammenhang bezogen gegeben werden. Im Zweifelsfall lässt sich so ein ganzer Satz bauen, ohne dass man die Tastatur an sich beanspruchen muss.

Weiter geht es mit der Offenheit beim Sharing von Dateien. Das war bisher unter iOS nur halbgar, in iOS 8 werden Apps leichter Inhalte teilen können, das heißt diese an beliebige Apps übergeben können. In der Benachrichtigungszentrale werden sich interaktive Widgets - auch von Drittanbietern - anzeigen lassen. Direkt aus der Benachrichtigung bei eBay bieten, wenn man überboten wurde, ein direktes Antworten auf empfangene Nachrichten, alles wird direkt aus den Benachrichtigungen heraus möglich sein. Die Nachrichten-App wird um neue Funktionen erweitert. Über iMessage lassen sich künftig auch Sprachnachrichten verschicken, der eigene Standort lässt sich teilen, Videos lassen sich direkt aufnehmen. Viele Dinge, die in Messengern bereits vorhanden sind, in iMessage bisher allerdings fehlten. Leider wird iMessage weiterhin nur Apple-Nutzern vorbehalten sein.

Die Sprachassistentin Siri wird auch noch einmal etwas schlauer. Ist das iPhone an eine Stromquelle angeschlossen, hört Siri dauerhaft zu und kann direkt angesprochen werden, ohne eine taste drücken zu müssen. Außerdem erkennt Siri mit der Hilfe von Shazam nun auch Musik, die aus den Erkennungsergebnissen heraus gleich über iTunes gekauft werden kann. Zudem greift Siri in iOS 8 auf mehr Quellen als bisher zu, um bessere Ergebnisse zu liefern, egal was man gerade sucht.

Mit iOS 8 wird auch iCloud Drive an den Start gehen. iCloud Drive macht aus iCloud das, was es von Anfang an hätte sein sollen, ein richtiger Online-Speicher. Bisher konnte dieser nicht mit beliebigen Dateien gefüttert werden, sondern Apps konnten bestimmte Dateien unter bestimmten Voraussetzungen in der iCloud speichern. iCloud Drive kann mit beliebigen Dateien umgehen und diese auch auf beliebigen Systemen synchron halten. Da hier sicher automatisch mehr Speicherbedarf anfällt, wenn man das Feature denn nutzt, hat Apple auch die Preise für mehr Online-Speicher gesenkt. 5 GB gibt es weiterhin kostenlos, benötigt man mehr Platz, muss man mehr Speicher erwerben.

HealthKit und HomeKit sind Apples Vorstoß in die Welt der Fitness-Gadgets und des vernetzten Zuhause. Anstatt selbst für jeden Bereich Hardware zu entwickeln, fasst man Hardware von Drittanbietern in einer App zusammen. Pulsmesser von Firma A trägt dann die gemessenen Daten in die gleiche App ein wie der Schrittzähler von Firma B. Ebenso läuft es bei vernetzten Haushaltsgeräten ab. Da wird noch viel kommen in nächster Zeit, iOS 8 ist schon einmal bereit dafür. Mit Family Sharing können Kinder endlich einen eigenen iTunes-Account haben, während Eltern die volle Kontrolle erhalten. Bis zu 6 Familienmitglieder können sich einen Account teilen, die Inhalte sind bis auf wenige Ausnahmen mit allen teilbar. Möchte zum Beispiel ein Kind eine App haben, erhält das Oberhaupt eine Meldung, dass Kind XY die App YZ kaufen möchte und kann dann entsprechend eine Freigabe erteilen oder eben nicht.

Der AppStore wird in iOS 8 ebenfalls kleinere Änderungen erhalten, die Nutzer und Entwickler gleichermaßen freuen werden. Die Suche wird verbessert, Apps können in Bundles verkauft werden (z.B. 4 Apps eines Entwicklers zum Preis von 2) und es wird Suchvorschläge geben. Viel Ansporn, um noch mehr Apps zu laden.

Auch das Zusammenspiel von Desktop und Mobile rückt mit iOS 8 weiter in den Vordergrund. Gespräche vom iPhone können auf dem Mac angenommen werden, es lassen sich iMessage und SMS vom Mac aus verschicken, der Mac fungiert sogar als Freisprecheinrichtung, falls das iPhone gerade nicht in der direkten Nähe ist. So etwas kann sehr komfortabel sein, wenn es gut implementiert ist.

Den Ausblick, den Apple auf iOS 8 gegeben hat, schaut man sich gerne an. Viele Detailverbesserungen, die auch ohne den großen Paukenschlag dafür sorgen, dass sich iOS 8 neu anfühlt.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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