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21. April 2017

Zukunftsmusik der Sozialen Netzwerke

Facebook hielt eine Entwicklerkonferenz ab. Klingt langweilig, doch das Social Network will uns mit der Haut hören und ohne Sprache Statusmeldungen schreiben lassen.

Zukunftsmusik-der-Sozialen-Netzwerke

Bei Facebook war diese Woche viel los, die Entwicklerkonferenz F8 des Unternehmens hat einen Ausblick auf die Zukunft des Sozialen Netzwerks gegeben.

Facebook ist längst nicht mehr nur dazu da, seine Stimmung zu teilen, vielmehr sorgt das Konstrukt dafür, dass wir immer mehr Funktionen erleben, die sich nicht nur rein auf das beziehen, was Facebook einmal war.

Dafür sorgen auch Zukäufe wie Oculus, WhatsApp oder Instagram, alle für sich sehr erfolgreich unter der Führung Facebooks.

Augmented Reality ist auch bei Facebook ein großes Thema, die Facebook-Kamera soll in diesem Zusammenhang den Anfang machen. Sie ist nun nämlich Facebooks AR-Plattform, genannt "Camera Effects Platform".

Entwickler sind eingeladen, Masken und ähnliches für die Kamera zu erstellen. Snapchat wird dies sicher nicht so gut gefallen.


Da hört es für Augmented Reality aber noch nicht auf. Noch dieses Jahr sollen auch Spiele veröffentlicht werden, die sich die Technologie zunutze machen.

Diese Games sollen völlig neue Genres ermöglichen, sind aber eben an die technische Entwicklung im Bereich AR, AI, Computer Vision und andere gebunden.

Neuigkeiten gibt es auch zum Facebook Messenger. Er war das erste Facebook-Produkt, das Chatbots anbieten konnte, das wird nun noch einmal gesteigert.

Zwei Dinge werden hier unmittelbar angegangen. Zum einen die Entdeckbarkeit von Marken und Diensten, die als Bots zur Verfügung stehen.

Zum anderen gibt es nun Chat Extensions, also App-Erweiterungen, die direkt im Messenger laufen. Apple hat etwas ähnliches in iMessage integriert.

Bots wird es künftig auch von Spotify und Apple Music geben, Giphy erweitert unterdessen seine Partnerschaft mit Facebook und stellt ebenfalls neue Apps zur Verfügung.

Insgesamt gibt es bereits über 100.000 Bots für den Facebook Messenger, mit den neuen Möglichkeiten könnte die Zahl aber auch rasch noch weiter nach oben gehen.

Facebook M ist Facebooks Ansatz eines persönlichen Assistenten. Dieser ist in den USA bereits verfügbar, Facebook testet nun aber auch die Integration mit Drittanbietern.

Digitale Assistenten haben quasi alle großen Firmen der Branche, Amazon ist mit Alexa ganz weit vorn dabei, Google mit dem Google Assistant ebenfalls.

Facebook M wird hier wohl eine Aufholjagd starten müssen, soll sich der Assistent tatsächlich gegen die bereits vorhandenen durchsetzen.

Spiele sind bei Facebook ebenfalls ein großes Thema. Das Netzwerk, das Farmville und Co. berühmt gemacht hat, wird auch weiterhin von vielen Nutzern zum Spielen verwendet. 800 Millionen sind es laut Facebook pro Monat.

Für sie arbeitet Facebook an Instant Games, Game Room und Gaming Video. Die Leute sollen offenbar mehr spielen und die Spiele oder Spielinhalte auch gleich mit anderen teilen.

Workplace by Facebook ist die Business-Version von Facebook für Unternehmen, ein bisschen vergleichbar mit Slack.

Diese Plattform bekommt nun zahlreiche neue Möglichkeiten, die das Arbeiten im Team vereinfachen und neue Formen der Liveübertragung von Video erlaubt.

Für virtuelle Konferenzen oder einfach nur, um einen zentralen Platz für Teams zu haben, ist Workplace gedacht und mit den Neuerungen wohl auch dafür zu gebrauchen, nicht nur durch die Integration von Bots.

Nun aber zu einer wirklich spannenden Vision, die Facebook verfolgt: Die arbeiten an einem System, das es Menschen ermöglichen soll, mit ihren Gedanken Wörter zu tippen.

Genau genommen ist es das Ziel von Facebook, ein lautloses Sprachsystem zu entwickeln, das in der Lage ist, 100 Wörter pro Minute zu tippen.

Direkt aus dem Gehirn heraus und fünf Mal so schnell, wie man heute auf einem Smartphone tippt.

Es geht dabei nicht um zufällige Gedanken, sondern nur um jene ausgewählten, die bereits an das Sprachzentrum weitergeleitet wurden, um sie anderen mitzuteilen.

Als ob man aus einer großen Menge Fotos einige wenige aussucht, um sie mit anderen zu teilen.

Dieses (lautlose!) Sprachsystem soll die hohe Geschwindigkeit und Flexibilität des Sprechens mit der Vertraulichkeit eines geschriebenen Textes verbinden.

Realisiert werden soll das Vorhaben mit nicht-invasiven, tragbaren Sensoren, die in großer Menge hergestellt werden können.

Weiterhin aus dem Science Fiction-Buch von Facebook: Hören. Allerdings mit der Haut. Mit. Eurer. Haut. Hören! Facebook arbeitet  an der Hardware und Software, die notwendig ist, um Sprache durch die Haut zu übertragen.

Ich bin gespannt.

Während die F8-Entwicklerkonferenz wenig Konkretes für den Endanwender bereithält, ist es doch ein interessanter Ausblick.

Augmented Reality dürfte dadurch dieses Jahr einen enormen Schub bekommen, sofern denn alles wie geplant umgesetzt wird -  und der Nutzer es auch wie geplant annimmt.

Das muss ja nicht immer der Fall sein, sah man beispielsweise beim fehlgeschlagenen Versuch eines Facebook-Smartphones.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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