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26. August 2016

App Test: OpenStreet View

Digitale Kartenanbieter gehören zu unserem mobilen Alltag. Beim OpenStreetMap-Projekt kannst du mitmachen!

Caschys Blickwinken 500

Wo geht es lang und wie sieht es da aus? Menschen, die sich diese Frage stellen, beantworten diese häufig mit Hilfe von Google Maps. Zusätzlich zur reinen Landkarte gibt es da nämlich auch echte Bilder der Orte.

Google StreetView nennt sich der Spaß, der unser Leben häufig erleichtert. Microsoft hat einen solchen Bilderservice auch, StreetSide genannt. Und ab sofort gibt es eine StreetView-Variante auch von OpenStreetMap, nicht ganz so überraschend heißt sie OpenStreetView.

Wie bei der Erstellung der Karten auch, werden es vor allem die Nutzer sein, die für eine Bebilderung der Gebiete verantwortlich sind.

Open Street Map: Jeder kann mitmachen

Bei OpenStreetMap kann jeder mitmachen, je mehr dies tun, desto genauer werden die Karten. Auch bei OpenStreetView wird dieser Ansatz verfolgt, das Bildmaterial stammt von den Smartphones (oder auch anderen Kameras) der Nutzer, die einfach ihre gefahrenen Strecken aufzeichnen und das Material dann anschließend direkt über die App zur Verfügung stellen.

Damit dies nicht gleich das mobile Datenvolumen auffrisst, kann der Upload auch erst bei aktiver WLAN-Verbindung erfolgen.

OpenStreetView besteht aus mehreren Teilen, der Webseite, wo alles zusammenläuft; Open Source-Apps für Android und iOS, mit denen die Strecken aufgezeichnet werden können; einem speziellen Editor für Karten und einem Plugin für JOSM.

Die Nutzung der Apps sorgt dafür, dass neues Bildmaterial beigetragen wird, sie helfen dem Nutzer aber auch, wenn er unterwegs ist.

App wurde sorgfältig entwickelt

Verkehrszeichen werden von der App erkannt und angezeigt, das geschieht dabei nicht auf den Servern von OSV, sondern direkt auf dem Gerät. Eine Warnung - sollte man zu schnell unterwegs sein - wird mit einem Update nachgereicht.

Die aufgezeichneten Trips lassen sich auch im Nachhinein betrachten, sowohl in der App als auch über die Webseite.

Dass die App nicht nur schnell zusammengeschustert wurde, zeigt sich auch in der Unterstützung für ODB2-Dongles. Die Stecker werden an der Fahrzeugschnittstelle angebracht und können wichtige Informationen liefern.

Reißt beispielsweise das GPS-Signal ab, kann der Streckenverlauf dennoch weiterhin akkurat aufgezeichnet werden. Gerade in längeren Tunneln kann dies sehr vorteilhaft sein. Muss man aber nicht nutzen, falls man so ein Gerät nicht hat, es funktioniert auch, wenn man nur die App nutzt.

Open Street View auch für Radfahrer

Als Beta ist auch ein Upload-Tool verfügbar, das bereits vorhandene Aufnahmen von GoPro- oder anderen Action-Kameras zu OpenStreetView bringt. Man sieht also schon deutlich, dass dies nicht nur ein Versuch ist, StreetView in die Hände der Nutzer zu legen, sondern dass hier bereits ausgereifte Ideen verwirklicht wurden.



OpenStreetView soll aber nicht nur beim Autofahren genutzt werden, auch wenn es dafür optimiert wurde. Beim Radfahren oder Wandern kann ebenfalls die App genutzt werden.

Allerdings sollte man darauf achten, dass man auch tatsächlich die Umgebung sieht und das Smartphone nicht einfach wild durch die Gegend wedelt, so können keine StreetView-tauglichen Aufnahmen entstehen, auch wenn nur alle paar Sekunden ein Bild gemacht wird.

Wie bei OpenStreetMap gilt natürlich auch bei OpenStreetView: Je mehr Menschen mitmachen, desto besser wird das Gesamtergebnis. Wie gut das sein kann, sieht man bereits an OpenStreetMaps.

Karten sind präzise

Die Karten sind durchaus präzise und lassen sich gut nutzen. Einfach bedienbare und kostenlose Apps sind da ein guter Anfang, vielleicht fühlt sich der ein oder andere auch durch die Leaderboards motiviert.

Unter openstreetview.org kann jeder selbst einen Blick auf das crowdgesourcete Bildmaterial werfen, in den USA gibt es bereits eine Menge zu sehen, in Deutschland eher nicht.

Für die Betrachtung ist kein OSM-Account nötig, für das Mitmachen logischerweise schon. Wer bereits einen OSM-Account besitzt, kann sich mit diesem einloggen, er muss nicht extra einen OSV-Account erstellen.



Interessant wird zu sehen sein, wie Deutschland mit dem Bildmaterial umgeht. Google StreetView ist hierzulande auf viel Gegenwehr gestoßen, was in verpixelten Fassaden und tatsächlich wenigen Aufnahmen resultiert. Aber Google ist auch viel stärker auf dem Schirm der Datenschützer als das Open Source Projekt OSM / OSV.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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