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09. März 2015

Aufrunden: Die Spendenaktion von klarmobil

Kinderhospiz Sternbruecke

Aufrunden, bitte! Kunden von klarmobil haben seit heute die Möglichkeit Ihren Rechnungsbetrag aufzurunden, um damit die Arbeit des Kinder-Hospiz Sternbrücke zu unterstützen. Natürlich sind diese Beträge recht klein. Aus diesem Grund hoffen wir, dass möglichst viele Menschen mitmachen, damit am Ende eine stattliche Summe übergeben werden kann. Um allen Interessierten einen Einblick in die Arbeit des Kinder-Hospizes zu ermöglichen, haben wir mit Christiane Schüddekopf, der Leiterin für Pressearbeit, ein kurzes Interview geführt.

Hallo Frau Schüddekopf. Schön, dass Sie Zeit gefunden haben uns ein paar Fragen zu beantworten. Das Kinder-Hospiz ist vielleicht nicht für jeden ein Begriff. Können Sie uns kurz beschreiben, was die Sternbrücke eigentlich ist und was diese Einrichtung aus Ihrer Sicht so besonders macht?

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke ist ein Haus für unheilbar erkrankte Kinder und ihre Familien. Mit unserem Team aus Kinderkrankenschwestern- und Pflegern, Ärzten, Pädagogen, Trauerbegleitern, Seelsorgern und Sozialrechtlern kümmern wir uns um die erkrankten Kinder, ihre Geschwister und die Eltern und begleiten sie auf ihrem schwierigen Weg. Während der oft Jahre andauernden Krankheitsphase können die kleinen und großen Gäste wochenweise zu Entlastungspflegeaufenthalten kommen, um einmal wieder neu Kraft zu schöpfen und in unserem Haus miteinander eine möglichst schöne Zeit zu verbringen.

Bis zu 28 Tage im Jahr haben betroffene Eltern so die Möglichkeit, die oft sehr aufwändige Pflege ihrer erkrankten Kinder in andere Hände zu geben, und sie trotzdem in ihrer Nähe zu haben. Mütter und Väter bekommen so Freiraum füreinander; Raum für wichtige Gespräche, vielleicht einmal mehr gemeinsame Zeit mit den Geschwisterkindern oder auch einfach nur dafür, einmal auszuschlafen und die Seele baumeln zu lassen. Eltern und Kinder lernen bei diesen Aufenthalten unsere MitarbeiterInnen kennen und ein Vertrauensverhältnis kann behutsam wachsen. Das ist dann auch eine gute Voraussetzung für die Zeit, wenn das erkrankte Kind zusammen mit seiner Familie seinen letzten Lebensweg unter dem Dach der Sternenbrücke geht.

Soweit wir das erkennen konnten, kann die Begleitung der Kinder und Familien sehr unterschiedlich ausfallen. Welche Möglichkeiten bietet die Sternbrücke den Betroffenen?

Man muss sich einfach immer wieder vor Augen führen, dass in den betroffenen Familien, in denen ein schwerst erkranktes Kind über Jahre pflegebedürftig ist, jedes einzelne Familienmitglied ganz individuell Hilfe und Unterstützung benötigt. Wenn die Familie dann z.B. für zwei Wochen zur Entlastungspflege zu uns kommt, werden die erkrankten Kinder hier liebevoll und professionell gepflegt und ein Ärzteteam kümmert sich zusätzlich um die bestmögliche medizinische und schmerztherapeutische Begleitung.

Erfahrene Pädadogen kümmern sich an diesen Tagen um die Geschwisterkinder, denn erst wenn die Kinder gut versorgt sind, kann für die meist zutiefst erschöpften Eltern der Moment kommen, einmal eine Verschnaufpause einzulegen und zu neuer Kraft zu finden. Und sie brauchen ja enorm viel Kraft, um den schwierigen Alltag zu Hause zu bewältigen und um mit all den Sorgen und Ängsten, die die Erkrankung ihres Kindes für sie bedeutet.

Und dann haben Eltern wie Kinder natürlich bei uns die Möglichkeit, mit unseren Seelsorgern oder auch unserer Hospizleiterin Ute Nerge ins Gespräch zu kommen und Fragen loszuwerden, die sie sich an anderer Stelle vielleicht nicht zu stellen trauen. Insgesamt erleben wir sehr häufig, dass betroffene Familien sehr isoliert sind, ihr alltägliches Leben ist einfach so ganz anders als das von anderen Familien. Da kann ein Haus wie die Sternenbrücke schon einmal zu einer „Oase“ werden, wie ein Vater es einmal nannte.

Wenn es um Pflege geht, dann stellt sich heutzutage leider häufig die Frage nach der Finanzierung. In wie fern sind Spenden ein wichtiger Grundstein zur Unterstützung der Einrichtung und kann man auch eventuell ehrenamtlich bei Ihnen tätig werden?

O ja, wir haben durchaus viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die uns in fast allen Bereichen des Hauses unterstützen. Und nach einer zweiwöchigen Schulung, die wir einmal jährlich anbieten, nehmen wir auch neue ehrenamtliche Mitarbeiter gerne auf.  Die Kernaufgaben jedoch bedürfen einer hohen Professionalität und insofern müssen vor allem all die Bereiche, die mit der direkten Betreuung der Familien zu tun haben, mit Hauptamtlichen besetzt sein. Schicht- und Bereitschaftsdienste und kontinuierliche Fort- und Weiterbildung in den zentralen pflegerischen und pädagogischen Bereichen sind nur mit hauptamtlichen Mitarbeitern zu leisten.

Und ohne Spenden wären all diese Aufgaben gar nicht zu leisten. Fünfzig Prozent der Kosten, die in der Sternenbrücke entstehen, müssen wir über Spenden finanzieren. Dazu gehört ein Teil der pflegerischen und ärztlichen Versorgung der Kinder ebenso wie die Unterbringung und die Begleitung der Familien. Wir freuen uns über jede Spende, um wirklich alle Familien, die zu uns kommen möchten, helfen zu können, unabhängig von ihren eigenen finanziellen Möglichkeiten.

Zu guter Letzt: Es gibt sicherlich auch Ideen für die Zukunft. Was wünschen Sie sich für die Sternbrücke in den nächsten Jahren? Gibt es offene Projekte an denen zurzeit gearbeitet wird?

Für die Zukunft wünschen wir uns zu allererst, dass die Menschen an unserer Seite bleiben und uns mit ihren Spenden weiterhin helfen. Nur so können wir „unsere“ betroffenen Familien auch begleiten und unterstützen. Wir entwickeln uns stetig weiter, neue Familien stellen uns vor neue Herausforderungen und unsere Hospizleiterin Ute Nerge ist immer dabei, neue Ideen zur Unterstützung unserer Familien zu entwickeln.

So haben wir in der Vergangenheit den Kinderhospizbereich um weitere Räume, speziell für junge Erwachsene und ihre Angehörigen erweitert und den bundesweit ersten  Ambulanten Kinderhospizpflegedienst gegründet. Unser Garten der Erinnerung, in dem kleine Lampen an die bei uns verstorbenen Kinder erinnern muss nach gut zehn Jahren nun erweitert werden und die Sanierung unseres Therapiebades möchten wir zeitnah abschließen.

Auch für „unsere“ Geschwisterkinder haben wir neue Projekte in Planung. Also es gibt immer etwas Neues zu tun in der Sternenbrücke und wir freuen uns über jedwede Unterstützung, die uns dabei hilft, den Familien, die unsere Hilfe suchen, zur Seite stehen zu können.

Das klingt nach ganz schön viel Arbeit. Wir sind gespannt, wie die Aktion verläuft und freuen uns schon darauf, Ihnen das Ergebnis zu präsentieren. Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Bis bald!

 

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